Website-Sicherheit

WordPress-Sicherheit:
Ihre Website professionell absichern

Realistisch betrachtet

Was tatsächlich passiert, wenn eine Website kompromittiert wird

Der Ernstfall sieht selten aus wie im Film. Häufiger ist er unauffällig – und deshalb teuer:

Fremde Inhalte unter Ihrer Domain. Angreifer legen hunderte Unterseiten mit Werbung für dubiose Angebote an. Diese Seiten profitieren vom Vertrauen, das Ihre Domain bei Google aufgebaut hat. Sie merken es oft erst, wenn Ihre eigenen Rankings einbrechen. Die Aufräumarbeit dauert Wochen.

Ihre Domain wird zum Spam-Absender. Über Ihren Server werden Massenmails verschickt. Ergebnis: Ihre Domain landet auf Sperrlisten, und plötzlich kommen auch Ihre normalen Geschäftsmails nicht mehr an.

Google warnt Ihre Besucher. Statt Ihrer Startseite sehen Interessenten eine rote Warnseite. Der Vertrauensschaden überlebt die technische Bereinigung um Monate.

Datenabfluss. Kontaktformulardaten, Kundendaten, Zugangsdaten. Ab hier ist es nicht mehr nur ein technisches, sondern ein datenschutzrechtliches Problem mit Meldepflicht.

Unser Sicherheitscheck

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme. Wir prüfen:

Laptop zeigt Google-Suchseite mit Suchvorschlägen im Browserfenster.

Aktualität und Angriffsfläche

Welche Versionen laufen, welche bekannten Lücken betreffen Sie, welche Plugins sind verwaist oder werden nicht mehr gepflegt? Jedes ungenutzte Plugin ist eine unnötige Tür.

Zugänge und Benutzerkonten

Wer hat Administratorrechte – und braucht das wirklich jeder? Gibt es alte Konten ausgeschiedener Mitarbeiter oder früherer Dienstleister? Werden Anwendungspasswörter genutzt, die niemand mehr überblickt?

Serverseitige Konfiguration

Dateirechte, Verzeichnisschutz, PHP-Ausführung in Upload-Ordnern, Zugriff auf sensible Systemdateien.

Externe Sichtbarkeit

Wir prüfen, was Google unter Ihrer Domain kennt. Unbekannte Unterseiten im Index sind eines der zuverlässigsten Frühwarnzeichen – und einer der am häufigsten übersehenen.

E-Mail-Absicherung

SPF, DKIM und DMARC. Ohne diese Einträge kann jeder in Ihrem Namen Mails verschicken. Das ist kein Website-Thema im engeren Sinn, gehört aber untrennbar dazu. Sie erhalten einen verständlichen Bericht mit Befunden, Risikoeinschätzung und priorisierten Maßnahmen. Was Sie damit tun, entscheiden Sie.

Härtung – was wir umsetzen

Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Konten mit erweiterten Rechten. Die wirksamste Einzelmaßnahme überhaupt, weil sie gestohlene Passwörter wertlos macht. Anmeldebereich schützen, Anmeldeversuche begrenzen, automatisierte Zugriffe ausbremsen. Nicht benötigte Schnittstellen deaktivieren – etwa XML-RPC und Anwendungspasswörter, wenn sie nicht gebraucht werden. Beide sind beliebte Einstiegspunkte und in fast keiner Standardinstallation abgeschaltet. Dateibearbeitung im Backend sperren, damit ein übernommenes Konto nicht direkt Code ausführen kann. Rechte reduzieren: Redakteure brauchen keine Administratorrechte. Sicherheitsrelevante Header setzen und Systemdateien vor direktem Zugriff schützen.

 Laufende Überwachung

Einmalige Härtung ist ein Zustand, kein Schutz. Neue Lücken entstehen laufend. Deshalb gehört Sicherheit in den Dauerbetrieb: Dateiänderungen überwachen, Anmeldeversuche protokollieren, den Index beobachten und Sicherheitsmeldungen zu den eingesetzten Plugins verfolgen.

Das ist Bestandteil unserer Wartungspakete.

 Warum wir das ernst nehmen

Wir haben einen groß angelegten Missbrauchsfall dieser Art selbst bearbeitet – von der forensischen Analyse über die Bereinigung bis zur Wiederherstellung der Sichtbarkeit bei Google. Diese Erfahrung fließt in jede Installation ein, die wir betreiben. Absicherung ist bei uns kein Aufpreis-Modul, sondern Grundausstattung.

Laptop mit Analytics-Dashboard für digitales Marketing und Datenanalyse.

Häufige Fragen zur Sicherheit

ein. Plugins decken einen Teil ab, ersetzen aber weder Updates noch saubere Konfiguration noch Überwachung.

Abhängig vom Umfang der Webseite ca. 3 Stunden.

Abhängig vom Umfang der Webseite ab 299 Euro.

Bestandsaufnahme

Wissen, wo Sie stehen